23 August 2021

Fehlende Zähne sind nicht nur ein ästhetisches Ärgernis, sondern sie verändern und beeinträchtigen vor allem die normale Kaufunktion. Aus diesem Grund ist es wichtig, einzugreifen und das Problem nicht zu vernachlässigen.

Die meisten Patienten schieben den Termin beim Zahnarzt jedoch aus Angst so weit wie möglich hinaus: Manche haben Angst davor, lange Zeit ohne Zähne zu sein, andere haben Angst vor Schmerzen, wiederum andere vor der postoperativen Rekonvaleszenz und manche vor allem.
Verständliche Ängste, denn sie hängen mit den (manchmal weitergegebenen) Erfahrungen mit traditionellen Verfahren und Methoden zusammen, die heute oft überholt sind.

Implantologie mit Sofortbelastung: warum wir sie bevorzugen

Im Laufe der Jahre wurden die implantologischen Techniken immer weiter verfeinert und perfektioniert. Sofortbelastungsimplantate sind zum Beispiel viel weniger invasiv als Implantate mit verzögerter oder progressiver Belastung und werden, außer in seltenen Fällen, die bei unserem ersten Treffen durch eine Implantatkontrolle überprüft werden, aus mindestens drei Gründen bevorzugt:

  • sie sind sofort funktionsfähig, Sie können Ihr perfektes Lächeln von der ersten Sitzung an zeigen, denn Sie müssen nicht mindestens 3 Monate auf die Osseointegration warten; innerhalb von 24 Stunden nach dem Einsetzen des Implantats kann sogar ein festsitzender provisorischer Zahnersatz eingesetzt werden;
  • sie sind minimalinvasiv, schmerzlos und haben eine geringe postoperative Schwellung, so dass sie im Allgemeinen eine angenehmere Lösung für den Patienten darstellen;
  • die gesamte Behandlung wird ohne Skalpell in einem einzigen chirurgischen Eingriff durchgeführt;
  • sie sind sicher, denn dank der virtuellen chirurgischen Planung ist es möglich, die Implantate mit maximaler Präzision zu platzieren und die Möglichkeit von Fehlern auf ein Minimum zu beschränken.

Virtuelle chirurgische 3D-Implantatplanung: Wie funktioniert sie?

Mit Hilfe eines 3D-CT-Scans simuliert die computergestützte Implantologie ein dreidimensionales Modell der Zahnbögen, einen Prototyp für die Herstellung einer Kunststoffschablone, auf die das Implantat dann gesetzt wird.

Eine Schablone, die dem Zahnarzt mit Hilfe von Führungslöchern den Weg für das Einsetzen der Implantate weist, die dann mit höchster Präzision, ohne Einschneiden des Zahnfleisches und ohne Nähte gesetzt werden können.

Denn die 3D-Projektion ermöglicht es der Software, den gesamten chirurgischen Eingriff zu simulieren und dem Zahnarzt Hinweise zu geben, wo die Implantate zu setzen sind, und dem Labor, das den provisorischen Zahnersatz im Voraus herstellen kann, so dass er innerhalb von 24 Stunden nach der Operation eingesetzt werden kann.

Für wen ist die 3D-Implantologie geeignet?

Die computergestützte Implantologie eignet sich für alle, die mehrere fehlende Zähne durch Zahnimplantate ersetzen müssen, aber auch für Patienten, die herausnehmbaren Zahnersatz tragen und diesen festsitzend machen wollen.